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Schulnachrichten Lindegiger Oktober 2011

Lese- und Rätselnacht mit Jürg Obrist

Abends spät, wenn es dunkel ist, in die Schule kommen und Geschichten hören, Rätsel lösen, mit Taschenlampen lesen und einem Autor begegnen; das alles konnten Schülerinnen und Schüler sowie die älteren Kinder aus dem Kindergarten aus Endingen und Unterendingen erleben.
Um 18.00 Uhr des 22. November stimmten sich alle zusammen im Mehrzweckraum mit Rätseln ein, welche die kleinen Kinder den Grossen stellten und umgekehrt.
Anschliessend las der Zürcher Kinderbuchautor Jürg Obrist für die jüngeren Kinder die Geschichte von Max und Molli. Die beiden kleinen Bären mussten herausfinden, wer der Honigdieb ist, der jede Nacht ein Glas Honig verschwinden lässt. Das war gar nicht so einfach, denn man kann nicht einfach jemanden verdächtigen. Man braucht Beweise, wenn man sich als Detektiv betätigt. Auch zeichnete Jürg Obrist vor unseren Augen ein Portrait eines Diebes aus dem Publikum, welchen wir dann problemlos erkannten.
Für die älteren Kinder las Jürg Obrist aus seinem Buch „Lauter klare Fälle?!“ Minikrimis mit den Detektiven Kalle Bohne und Gitta Gurke. Da die Kinder bei diesen Minikrimis die Täterschaft selber ermitteln müssen, war die Spannung natürlich gross. Genaues Zuhören und Beobachten des Suchbildes führen dabei zur Lösung.
In der Zeit, in der die Kinder nicht an der Lesung waren, durchliefen sie gruppenweise drei verschiedene Zimmer: In einem wurden Bücher im Dunkeln mit den Taschenlampen gelesen. In einem Zimmer wurde Activity gespielt. Hier mussten zwei Gruppen mit Raten gegeneinander antreten. Im dritten Zimmer schliesslich wurden verschiedene Rätsel zum Lösen angeboten. In der Pause wurden wir ein weiteres Mal von der Elternmitwirkung bestens bewirtet.
Die Lesenacht war ein Erlebnis, von dem die Kinder auch am nächsten Tag voller Begeisterung erzählten.

Kindergarten Unterendingen auf Zahnarztbesuch

Am Donnerstag, 17. Nov. 2011 war der Kindergarten beim Zahnarzt auf Besuch. Auf Einladung von Dr. Schneider, Schulzahnarzt von Unterendingen, durften die Kinder die Zahnarztpraxis in Ennetbaden kennenlernen.
Das ganze Team nahm sich viel Zeit, die Kinder auf einen späteren Zahnarztuntersuch vorzubereiten. Zuerst vergnügte sich die Gruppe beim Memory-Spiel. Mit spielerischen Tips für einen gesunden Znüni und Süssigkeiten wurden die Kinder für das Thema sensibilisiert. Anschliessend wechselte die Gruppe ins Behandlungszimmer.
Dr. Schneider verstand es wunderbar, den ängstlichen Kindern jede Angst vor einer Zahnkontrolle zu nehmen. Nach dem Kennenlernen von Behandlungsstuhl und Instrumenten durften alle einmal selber ausprobieren, wie man sich als „Patient“ fühlt. Mit Mundschutz und Handschuhen durften sie bei ihren Gspänli einmal richtig „Zahnarzt“ sein. Diese gespielte Untersuchung war für die Kleinen ein grosses Erlebnis – und zugleich eine wichtige Vorbereitung für den Ernstfall.

Till Eulenspiegels Streiche in Endingen

Diese Woche kam die Mittelstufe in den Genuss einer unterhaltsamen musikalischen Darbietung.
Fünf Musiker des Aargauer Symphonieorchesters stellten den Schülern in verschiedenen Räumen ihre Instrumente vor: Violine, Waldhorn, Fagott, Klarinette und Kontrabass. Mit ihrer sympathischen Art fanden sie rasch den Kontakt zu den Schülern, die fasziniert und erstaunt zugleich waren, wie viele unterschiedliche Töne und Musikstile man zum Beispiel dem riesigen Kontrabass entlocken kann.
Nach einer Pause versammelten sich alle 100 Kinder zum Konzert im Mehrzweckraum. Nach einer Einführung durch Adrian Zinniker führten die Künstler „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ von Richard Strauss auf, im ersten Teil immer wieder unterbrochen durch die Erzählung mehrerer Streiche, deren lustigster wohl „Till Eulenspiegel als Betrüger in einem Spital“ war. Die Musik klang lieblich, als Till sich in eine hübsche Frau verliebte, aber „schräg“ nachdem er von ihr einen Korb bekommen hatte. Die verschiedenen Szenen und Stimmungen stellten die Instrumentalisten auf meisterhafte Art dar, mal leise und zart, dann wieder sehr virtuos. Es gab auch Gelegenheit zum Mitmachen.
Nachdem die Musiker zum Schluss das ganze Werk im Zusammenhang gespielt hatten, entlockten ihnen die Kinder mit ihrem Applaus noch eine Zugabe.

Gopf, wo isch dä Topf?!

Am Freitag, den 28. Oktober, kamen Primarschüler und Kindergartenkinder von Endingen und Unterendingen in den Genuss einer phantastischen Vorführung. Die „Turbienen“, so nennt sich die Künstlergruppe, boten im Rahmen des Projektes „Kultur macht Schule“, ihr Stück „Gopf, wo isch dä Topf?!“ dar. Mit Theater, Musik und Tanz erzählten sie die spannende Geschichte des singenden Topfes, der von den bösen Bohnen geklaut und von den drei gewieften „Rüeblis“ und ihren Helfern gesucht und zurückerobert wurde. Trotz verblüffend einfachen Requisiten und Kostümen, erreichten die Darstellerinnen eine grosse Ausdruckskraft und begeisterten damit ihr Publikum. Die „Turbienen“ setzen sich  zusammen aus den Musik- und Bewegungspädagoginnen Nicole Erni, Gabriela Hochreuter und Marina Massolin. Sie verstanden es, die Kinder durch Mitmachlieder und den Einbezug von Zuschauerideen ins Stück einzubinden.

Lehrerausflug, 20. September 2011

Der Dienstag Nachmittag diente unserem ganzen Kollegium als Weiterbildung und geselliger Anlass. Um 13.30 Uhr begannen wir unsere kleine Reise in Turgi und fuhren mit dem Zug nach Dietlikon. Von dort spazierten wir einige Schritte bergauf bis in den Bruno Weber Park. Eine engagierte Kunsthistorikerin führte uns durch den ganzen Park und durch einen Teil des Wohnhauses der Familie.  Sie erzählte uns über den Werdegang des Aargauer Künstlers Bruno Weber, sowie die Geschichte des Parks, welcher erst zu einem kleinen Teil fertig gestellt ist. Die Kunstwerke berührten durch ihre spezielle Ausdruckskraft. Ebenso berührte uns das Schicksal dieses Künstlers, dem auf  gemeindepolitischer Ebene so viele Steine nicht aus dem Weg geräumt wurden, dass der Park zwar schon lange geplant ist und als Modell gebaut, jedoch vermutlich nicht mehr zu Lebzeiten des Künstlers fertig gestellt werden kann. Es war lohnenswert und  wichtig, dass wir uns gemeinsam dieses Kunstwerk anschauen konnten.
Der Nachmittag war für alle eine Bereicherung.

 

Sportlicher Plauschmorgen in Unterendingen

Am 20. September fand in Unterendingen ein bewegter Morgen statt! Alle Kinder des Kindergartens bis zur 5. Klasse wurden in altersgemischte Gruppen von etwa 6 Teammitgliedern eingeteilt und dann galt es, 9 verschiedene Disziplinen zu absolvieren. Sackhüpfen, Eier tragen, Weitsprung, Puzzleteil-Rennen, Wassertransport, Korbwurf usw. gehörten dazu. Gefordert waren Gruppengeist genau so wie Geschicklichkeit, Schnelligkeit und gute Ideen. Die Kinder setzten sich denn auch motiviert ein und waren alle zufrieden am Schluss. Schliesslich hatten alle ihr Bestes gegeben und erhielten einen Preis. Die beste Gruppe wurde mit einer Medaille ausgezeichnet. Trotz des kalten Wetters scheint aber niemand gefroren zu haben.

 

Die Bremer Stadtmusikanten weilten in Endingen

Am Donnerstagvormittag erlebten die 1. bis 3. Klässler von Endingen und Unterendingen einen tierisch musikalischen Morgen.
Fünf Musiker vom Aargauischen Symphonieorchester, vier Bläser und eine Pianistin, beeindruckten die Kinder mit der
musikalischen Umsetzung des bekannten Märchens „Die Bremer Stadtmusikanten“.
In einem ersten Teil durften die SchülerInnen die fünf Instrumente kennenlernen. In verschiedenen Klassenzimmern stellten die
Musiker die Oboe, die Klarinette, die Querflöte, das Fagott und das Klavier vor. Da kamen bereits die ersten Kinder nicht mehr
aus dem Staunen heraus und waren begeistert, wie mit diesen Instrumenten Tierlaute nachgeahmt werden können.
Nach einer Znünipause boten die fünf Musiker ein imponierendes Konzert. Unter der Leitung von Adrian Zinniker erlebten die Kinder
das Märchen der Bremer Stadtmusikanten einmal auf eine andere Art. Beim Hundegebell oder dem Krähen des Hahnes hielt das
eine oder andere Kind sogar die Ohren zu. Als die Räuber durch die lauten Tiergeräusche aus dem Haus vertrieben wurden,
war die Freude unter den Kindern gross.
Ein unvergesslicher Morgen nahm leider viel zu schnell sein Ende und das Lied „Muss i denn zum Städtele hinaus“ klang noch
eine Weile in den Schulgängen nach.

 
Klasseneinteilung Schuljahr 2011/12
Endingen  
Kindergarten Ost Martina Duss
Kindergarten West Cornelia Nussbaum
Kindergarten Pavillon Michaela Fischer und Rita Zimmermann
1. Klasse Sandra Hofmann
2. Klasse Christa Rohe und Volker Wenzel
3./4. Klasse Annabelle Strütt
3. Klasse Doris Wiederkehr
4. Klasse Violetta Cantoni und Aliki Ikonomou
5. Klasse Annemarie Schönenberger
Unterendingen  
Kindergarten Rösli Zubler
1./2. Klasse Karen Ochsner
3.-5. Klasse Lea Wernli und Franziska Schönenberger